Ringbock kaufen

✔ Zum Anschrauben oder Anschweißen an Fahrzeuge oder Maschinen - preiswert in unserem Onlineshop

  • ✔ GKL 10 oder 8
  • ✔ Zum Zurren oder Heben
  • ✔ In verschiedenen Ausführungen
 

Ringbock - diese Artikel können Sie jetzt bestellen:

 

Ringbock von Hilgert Hebezeuge

Der Ringbock dient als Anschlagpunkt oder Zurrpunkt und stellt ein ringförmiges Element zur Verfügung, in das Sie Anschlagmittel oder Zurrmittel einhängen können.
Die Ringlasche ist um eine Achse schwenkbar gelagert. Das heißt, sie kann ihren Winkel an die Länge der verwendeten Anschlagmittel anpassen, sich aber nicht frei drehen, um dadurch unterschiedliche Konfigurationen von Anschlagmitteln zu erlauben.
Speziell in der schweißbaren Ausführung ermöglicht der Ringbock kompakte und kostengünstige Lösungen für Anschlagpunkte an Lasten oder Lastaufnahmemittel in der Hebetechnik sowie für Zurrpunkte in der Transporttechnik.

• Ringbock: charakteristische Eigenschaften der Anschlagpunkte

Das gemeinsame Merkmal aller Ringböcke ist die meist um 180° schwenkbare Ringlasche. Sie dreht sich um eine Achse, die tangential, in der Ringebene angeordnet ist. Bei korrekter konstruktiver Auslegung und Anwendung richtet sich die Ringlasche daher so aus, dass eine geradlinige Krafteinleitung aus den Anschlagmitteln in die Last oder das Lastaufnahmemittel erfolgt.

Der Ringbock überträgt in diesem Fall ausschließlich Zugkräfte und keine Biegekräfte oder Momente. Das ermöglicht eine hohe Tragfähigkeit bei leichter Ausführung. Ebenfalls nicht notwendig sind aufwändige Lager an der Drehachse der Ringlasche, wie sie beispielsweise beim Wirbelbock zu finden sind.

Daher ist ein Ringbock typisch auch bei höheren Temperaturen einsetzbar als etwa ein Anschlagpunkt mit Wälzlager. Im Gegenzug erfordert der Ringbock eine etwas größere Sorgfalt bei der Konstruktion und Anwendung, um unzulässige Belastungsarten auszuschließen.

• Anwendung von Ringböcken in der Hebe- und Transporttechnik

Je nach Ausführung dürfen Sie Ringböcke entweder als Anschlag- und Zurrpunkte oder nur als Zurrpunkte einsetzen. Welche Anwendung zulässig ist entnehmen Sie den Angaben des Herstellers. Ringböcke, die als Anschlagpunkte zugelassen sind, können Sie im Allgemeinen auch als Zurrpunkte mit erhöhten Belastungsgrenzen verwenden.

Auch hierbei sollten Sie sich an den vom Hersteller bereitgestellten Informationen orientieren. Allgemein dürfen Sie Anschlag- und Zurrpunkte aber nur in einer Art und Weise einsetzen, die vom Hersteller freigegeben ist, um eine Gefährdung von Personen und Sachen auszuschließen.

Unabhängig davon sind je nach Anwendungsfall Bestimmungen der Berufsgenossenschaften wie auch einschlägige Normen zu beachten, beispielsweise DGUV-Regel 100-500 (ehemals BGR 500), DIN 1677 und DIN EN ISO 12100 sowie im Transportwesen die Normen EN 12640 und 12195 beziehungsweise DIN 75410 für den RoRo-Verkehr.

• Hinweis:

Zum Zurren verwendete Ringböcke dürfen nicht mehr zum Heben verwendet werden.

Ringböcke zum Einschrauben und Anschweißen

Typische Varianten des Ringbocks sind schraubbare und schweißbare Ausführungen, wobei das Anschweißen eine besonders vorteilhafte Art der Montage ist. Schweißbare Ringböcke sind kompakter und lassen sich in entsprechender Ausführung auch an Kanten und nicht nur auf Flächen befestigen.

Bei dieser Form vergrößert sich der Schwenkbereich in der Regel auf 270°. Bei nach Vorschrift angeschweißten Ringböcken entfällt zudem das Risiko eines selbsttätigen Lösens der Anschlagpunkte, das bei Schraubverbindungen zu berücksichtigen ist, die Vibrationen oder stoßartigen Belastungen ausgesetzt sind.

Auf der anderen Seite sind schweißbare Ringböcke nicht für ein zerstörungsfreies Entfernen ausgelegt, sondern für eine dauerhafte Verbindung mit der Last oder dem Lastaufnahmemittel beziehungsweise einer Ladefläche.

• Wie belastbar ist ein Ringbock?

Wie andere Anschlagmittel sind auch Ringböcke für den Einsatz in der Hebetechnik mit einer Angabe der Belastungsgrenze und dem Herstellerkennzeichen versehen, üblicherweise in die Ringlasche eingeprägt. Die maximale Belastung finden Sie gegebenenfalls zusätzlich auf dem Lagerblock, mit dem Sie den Ringbock an der Last, dem Lastaufnahmemittel oder dergleichen befestigen.

Diese Tragfähigkeitsangaben beziehen sich auf eine normale Anwendung, wie sie zum Beispiel in einer Konfiguration auftritt, bei der ein einzelner Ringbock mittig über dem Schwerpunkt einer Last montiert und dort ein einzelnes Anschlagmittel eingehängt ist. Im konkreten Anwendungsfall kann die zulässige Belastung kleiner oder größer sein.

Reduziert wird sie insbesondere, wenn eine Hubkraft in einem Winkel zur Normalen wirkt, also zum Beispiel bei einer Last mit zwei Ringböcken, die symmetrisch, über jeweils eine Anschlagkette mit einem einzelnen Lasthaken verbunden ist. Bis zu einem Winkel von 45° ist bei einer solchen Konfiguration die Tragfähigkeit um den Faktor 0,7 bezogen auf den Einzelstrang beziehungsweise den Anschlagpunkt zu verringern.

• Mögliche Sonderausstattung bei Ringböcken

Ein zusätzliches Ausstattungsmerkmal finden Sie bei einigen Ringböcken in Form einer Feder, die sich innerhalb der Lagerstellen der Ringlasche befindet. Sie verringert gezielt die Beweglichkeit der Lasche.

Das kann zum Beispiel stoßartige Beanspruchungen des Ringbocks beim Lastwechsel dämpfen, weil die Lasche auch ohne Belastung an der zugseitigen Lagerfläche anliegt. Auch beim Einsatz als Zurrpunkt an Ladeflächen kann sich die Feder vorteilhaft auswirken, da sie bei unbelasteten Ringböcken die Neigung zum Schlagen verringert.

Sie haben Fragen zum Thema Ringbock?
Bitte kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern weiter.